Die Stiftung Miniaturenpark der Wojewodschaft Masowien wurde 2014 von einer Gruppe Geschichts- und Architekturliebhaber gegründet. Ihr Hauptaugenmerk war die Erinnerung an das Warschau vor dem Krieg sowie die Verbreitung des Wissens über die Stadt (Varsavianistik).

Gemäß dem Statut ist die Stiftung eine Bildungs- und Kulturorganisation und soll Kultur wie Geschichte der Stadt Warschau, der Wojewodschaft Masowien und Polen verbreiten.

Darauf aufbauend entstand im Rahmen der Stiftung das Projekt eines Miniaturenparks. Als einzige Institution dieser Art beherbergt sie in ihrer Ausstellung Modelle von Gebäuden, die in der Geschichte Warschaus und Polens eine besondere Stellung einnehmen, jedoch vom Stadtbild verschwunden oder erheblich verändert wurden. Unsere Ausstellung soll nicht nur die Zerstörungen des 2. Weltkrieges, sondern vor allem die Schönheit der Stadt Warschau aus dieser Zeit zeigen.

Die Gründer des Projektes haben sich zudem der verantwortungsvollen Aufgabe gestellt die Erinnerung an Menschen und Ereignisse, die mit den Gebäuden zusammenhangen, erneut ins Leben zu rufen.

Aktuell besteht die Ausstellung des Parks aus zehn Gebäuden aus der Zeit zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie waren Teil der historischen Sächsischen Achse, existieren nun nicht mehr oder haben ihre historische Form gänzlich verloren.

Die Miniaturen wurden in der weltweit gebräuchlichen Skala 1:25 ausgearbeitet. Dabei hat man sehr großen Wert auf die kleinsten Details gelegt und die entsprechende Epoche, aus der das Gebäude stammt, einbezogen. Zudem wurden bei einigen Modellen winzige Figuren mit Kleidungen aus damaliger Zeit und auch Fahrzeuge wie Kutschen oder Pferdebahnen angefertigt.

Die Verantwortlichen des Projektes haben sich als Ziel gesetzt 50 Miniaturen von Gebäuden aus Warschau und Masowien anzufertigen.