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Das Sächsische Palais

Das Modell zeigt den Palast im Jahre 1938

Zabytki WarszawyDas Sächsische Palais verdankt dem Kurfürsten und Herzog von Sachsen Friedrich August I. von Sachsen und ab 1697 als August II. König von Polen-Litauen, auch August der Starke genannt, seinen Namen. 1713 erwarb August der Starke die damals Morsztyn-Palast genannte barocke Residenz und baute sie aus. 1797 wurde das Palais vom König von Preußen gekauft. Nach dem Kosciuszko-Aufstand von 1794 sowie dem November-Aufstand von 1830/1831 verfiel der Palast zur Ruine. Daher wurde die Stadt angewiesen ihn zu verkaufen. Einzige Voraussetzung war, dass der neue Eigentümer das Gebäude renoviert und umbaut. So wurde Jan Skwarcow, ein Kaufmann aus Brest-Litowsk, neuer Inhaber des Gebäudes.

Nach de Grundrenovierung war der Palast über zwanzig Jahre lang das exklusivste Mietshaus im damaligen Warschau.

Warszawskie atrakcje

Im Südflügel wurden Wohnungen mit mehreren Zimmern für die Aristokratie eingerichtet. Hier zogen u.a. Gräfin Zofia Ossolinska, Cecylia Lubowidzka oder auch Jadwiga Luszczewska „Deotyma“, die Autorin von „Panienka z okienka“, ein. Außerdem befand sich hier das Büro des Direktors des Musikinstituts Apolinary Katski, der Schüler von Paganini war, die österreichische Botschaft, ein Zigarrenspeicher, die Papierbezugsfabrik Rahn Sukces et Vetter, ein Sattlerlager, ein riesiger Konzertsaal und die Mädchenschule von Frau Laury Guerin.

Zwiedzanie Warszawy

Auf der Kolonnade des Palastes erstrahlte die in Warschau erste „elektrische Sonne“, also eine Kohlebogenlampe, die die Hauptallee des Parks während eines Wohltätigkeitsfestes beleuchtete.

Ab 1864 hatte hier die Kommandostelle des Warschauer Militärbezirks ihren Sitz. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1918 entsprechend der Generalstab der Polnischen Armee. Hier haben u.a. Marian Rejewski, Henryk Zygalski und Jerzy Rozycki den ENIGMA-Code gebrochen.

1923 wurde vor dem Palast die Reiterfigur von Fürst Jozef Poniatowski nach Projekt von Berthel Thorvaldsen aufgestellt. Am 2. November 1925 wurde im Arkadengang das Grab des Unbekannten Soldaten eingerichtet.

Ende Dezember 1944 wurde der Palast durch deutsche Einheiten in die Luft gesprengt. Wiedererrichtet wurde nur der Teil der Kolonnade, wo sich das Grab des Unbekannten Soldaten befindet. Bis heute ist dieser Ort der wohl wichtigste für die nationale Einheit und Erinnerung.

Architektur

In den Jahren 1837 – 1842 wurde der Palast nach Entwurf von Waclaw Ritschel umgebaut und von Adam Idzkowski angepasst. So entstanden im Prinzip zwei voneinander unabhängige Gebäude mit jeweils einem Innenhof. Zwischen den beiden Flügeln ersetzte man das Mittelgebäude durch eine Kolonnade gestützt auf Arkaden. Dieser Säulengang fungierte als Bindeglied zwischen dem Sächsischen Garten und dem Platz. Ab 1842 wurde der Palast mehrmals renoviert und umgebaut. Die Attika wurde mal abgetragen, mal wieder aufgesetzt, das Dach wurde in ein Pultdach umgebaut und die Fassaden der Seitenflügel aus Gartenperspektive wurden von der Neugotik in klassizistische Formen angepasst (zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts).

Fotografie

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